Qubes OS im Test: Linux sicher und nutzerfreundlich?

Wenn Edward Snowden eine Linux-Distribution als das derzeit beste Betriebssystem bezeichnet, horchen um ihren Datenschutz besorgte Nutzer auf. Setzte er lange auf Tails, ist er inzwischen zu Qubes OS gewechselt. Das Betriebssystem soll eine erhöhte Sicherheit mit einer einfachen Bedienung des Desktops kombinieren. Wie gut die Entwickler den Spagat beherrschen, testen Martin Wundram und Sebastian Haar im Artikel “Eingedämmt” in der aktuellen iX 7/2017.

Dem Review liegt ein neunmonatiger Selbstversuch zugrunde. Insbesondere das Isolieren unterschiedlicher Einsatzbereiche durch virtuelle Maschinen sticht hervor. Da es zu unpraktisch wäre, mehrere Laptops fürs Büro, das private Vergnügen, Bankgeschäfte im Internet und Spezialaufgaben wie Penetrationstests herumzutragen, bietet es sich an, diese Aufgaben auf einem Rechner zu bündeln, aber voneinander zu trennen.

Erfahrungswerte

Voraussetzung ist jedoch leistungsfähige Hardware. Und auch die Aktualität des BIOS oder fehlende Treiber für Linux können Nutzern zu schaffen machen. Und wollen Anwender nicht nur eine native Linux-Anwendung isolieren, sondern gleich ein komplettes Betriebssystem wie Windows virtualisieren, stehen noch mehr Stolpersteine im Weg. Mit Xfce verwendet Qubes OS immerhin eine Desktop-Umgebung, mit der viele Nutzer bereits vertraut sein sollten und an die sich auch Umsteiger schnell gewöhnen können.

Quelle: heise.de

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