PS4 Pro: Für wen sich Sonys neue Konsole lohnt

Nächste Woche kommt die neue Playstation mit stark verbesserter Grafik. Sie macht Spiele fit für 4K und rendert VR hübscher. Wir klären die technischen Details.

Die PS4 Pro soll Spiele wesentlich hübscher darstellen als die originale PS4 und erstmals 4K-Auflösung unterstützen. So mancher Besitzter der alten PS4 überlegt, ob sich ein Update lohnt. Wir konnten uns auf einem Sony-Event in London rund ein Dutzend Spiele anschauen, die die Grafik-Verbesserungen des Pro-Modells unterstützen. Außerdem erläuterte uns Mark Cerny, System-Architekt der PS4, welche Tricks die Entwickler einsetzen.

Denn auf dem Papier ist der neue Grafikchip nur 2,3 mal so schnell wie die alte GPU. Für 4K wäre jedoch die vierfache Leistung nötig. Doch dank spezieller Tricks wie etwa dem Checkerboard-Rendering, kommt die PS4 Pro auch mit weniger Ressourcen sehr nah an natives 4K-Rendering heran.

PS4 oder PS4 Pro?

Am meisten verbessern sich VR-Spiele, denn sie können auf der PS4 Pro oft mit doppelter Auflösung gerendert werden. Auf 4K-Fernsehern mit HDR-Unterstützung profitieren Spiele nicht nur von der höheren Auflösung, sondern auch von der größeren Farbtiefe (die auf Screenshots leider nicht reproduzierbar ist). Im Vergleich scheint es, als würde man eine milchige Scheibe vor dem Fernseher entfernen, wenn man in den HDR-Modus umschaltet (das klappt auch auf der normalen PS4).

Auf normalen HD-Fernsehern fallen die Unterschiede erst bei einem genaueren Blick auf (siehe Bilderstrecke mit der auf die PS4 Pro angepassten Version von “Uncharted 4”, die wir auf einem HDTV geschossen haben). Viele Spiele können auf der PS4 Pro in Auflösungen bis zu 2160p gerendert, um dann per Supersampling auf Full-HD reduziert zu werden. Das vermindert Moiré-Muster und Kantenflimmern. Einzelne Titel wie “Rise of the Tomb Raider” erlauben auch eine Verdoppelung der Framerate auf 60 fps.

Die PS4 Pro kommt am 10. November in den Handel und kostet 400 Euro – einhundert Euro mehr als das weiterhin vertriebene Standard-Modell.

Quelle: heise.de

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