Intel beteiligt sich an Windows Bridge for iOS

Das Projekt zur Konvertierung von iOS-Apps auf auf Windows 10 bekommt den Halbleiterhersteller als Förderer. Intel stellt in dem Zuge APIs für Vektor- und Matrix-Mathematik sowie digitale Signal- und Bildverarbeitung zur Verfügung.

Microsofts Open-Source-Projekt Windows Bridge for iOS bekommt Rückendeckung durch Intel. Denn der Halbleiterhersteller hat an das Projekt zur Konvertierung von iOS-Apps auf Windows reichlich Code übergeben. Es handelt sich hierbei um APIs für Vektor- und Matrix-Mathematik sowie digitale Signal- und Bildverarbeitung. Intel möchte mit der Unterstützung offenbar die Grundlagen dafür schaffen, dass Objective-C-Entwickler ihren Code so einfach wie möglich auf Windows-10-Rechnern mit Intel-Architektur zum Laufen bringen können.

Microsoft hatte die Windows Bridge for iOS im April 2015 als Projekt Islandwood angekündigt. Das unter der MIT-Lizenz stehende Werkzeug soll es erlauben, für Apples mobiles Betriebssystem erstellte Apps mit “minimalen Änderungen” auf Windows 10 zu portieren. Die neue Anwendung soll letztlich sowohl auf Desktop- als auf Mobilgeräten mit dem Microsoft-Betriebssystem laufen. Vom analogen Produkt zum Portieren von Android-Apps (Projekt “Astoria”) hatte sich Microsoft im Februar dieses Jahres verabschiedet.

Die Brücke zu iOS findet sich auf der Code-Hosting-Plattform GitHub und hat derweil immer noch Beta-Status. Intels jetzige Contribution berücksichtigt Aufgaben des Accelerate Framework, weitere Einreichungen sollen wohl noch folgen. Wie sich der Intel-Code sinnvoll nutzen lässt, zeigt das Windows-Apps-Team von Microsoft in seinem Blog, wo es eine unter Windows 10 laufende Demoanwendung zur Bildbearbeitung mit Objective-C-Beispielen und den Framework-APIs präsentiert.

Autor: heise.de

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