Fehlerhafte MacBook-Pro-Modelle

Mit drei großen Bugs macht das im Oktober vorgestellte MacBook Pro zur Zeit von sich Reden: mit einer kurzen Akkulaufzeit, Problemen mit USB-Festplatten und vor allem: Grafikfehlern (überwiegend) beim Einsatz von Adobe-Software. Angeblich habe Apple Kunden bereits mitgeteilt, dass das nächste macOS-Sierra-Update die Grafikprobleme aus der Welt schafft.

In unserer Umfrage können 13 Prozent den Grafikfehler bestätigen, 87 Prozent dagegen nicht. Für so ein gravierendes Problem, das den Betrieb des Rechners zeitweise unmöglich macht, ist es ein erschreckend hoher Prozentsatz. 

Zur Akkulaufzeit: Knapp 15 Prozent der Nutzer sprechen von einer deutlich kürzeren, knapp 25 Prozent von einer etwas kürzeren Laufzeit des Rechners im Batteriebetrieb, im Vergleich zu anderen MacBooks. Dagegen geben 33 Prozent an, dass ihr MacBook Pro 2016 genauso lange wie andere Apple-Rechner läuft, knapp 13 Prozent sprechen sogar von einem längeren Betrieb. Vermutlich wird Apple mit Updates noch ein wenig nachjustieren.

Mit weitern, sehr störenden Problemen haben 6 Prozent der Käufer zu kämpfen, 14 Prozent mit kleineren Fehlern. Bei der großen Mehrheit (80 Prozent) läuft der Rechner dagegen rund.

Fazit: Bei den Problemen handelt es sich nicht um ein paar Einzelmodelle, nein, zu viele Early Adopters scheinen mit Problemen zu kämpfen. Zumindest ein Trost: Die Bugs sollten per Software-Update (hoffentlich) bald Geschichte sein.

MacBook Pro 2016: Insgesamt ein guter Kauf

Insgesamt bekommt das MacBook Pro 2016 von den Umfrageteilnehmern trotzdem gute Noten, wohl weil die Probleme nur einen Teil der Käufer treffen: Über 32 Prozent vergaben die Schulnote 1, knapp 42 Prozent die Note 2. Im Durchschnitt kommt das Gerät auf die Note 2,1. Besonders das Design, das Display und die Touch Bar beeindruckt die Käufer. Erst an vierter Stelle wird die Touch Bar (siehe weitere Umfrageauswertung) genannt.

Vielleicht wäre der Notendurchschnitt mit vielfältigeren Schnittstellen noch etwas besser ausgefallen: 52 Prozent gaben an, den MagSafe-Anschluss sehr zu vermissen. Erst an zweiter Stelle folgt USB Typ A (41 Prozent), gefolgt vom SD-Kartenslot (38 Prozent). Nur 16 Prozent sind mit den Thunderbolt-Ports vollends zufrieden.

Fazit: Vom Kauf eines MacBook Pro 2016 muss man also nicht zurückschrecken, ein Großteil der Geräte läuft zuverlässig. Fehlerhafte Produkte, leider kein Einzelfall, aber am besten umtauschen, sofern bis zur Lieferung Software-Updates die Probleme nicht beseitigen.

An der Umfrage nahmen über 600 Leser teil. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei, wie gewünscht, tatsächlich nur um Käufer eines MacBook Pro 2016 gehandelt hat.

Quelle: giga.de

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