E-Scooter Üo

Wem Segways zu spießig und Hoverboards zu jugendlich sind, der findet möglicherweise am Üo (kurz für Über-Ball) Gefallen: der fahrbare Ball wird durch Verlagerung gesteuert, ein zusätzliches Richtungselement ist ein Joystick, der das Lenken einfacher machen soll.

Drei Elektromotoren treiben jeweils ein Rad des Üo an, jeder Motor verfügt in der Standardversion über eine Leistung von 450 Watt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 12 km/h. Eine kleinere Variante des Geräts bietet 350 Watt pro Motor. Wie lang der integrierte Lithium-Polymer-Akku des Fahrzeugs hält, ist offen, dazu fehlt bisher eine Angabe.

Herzensprojekt eines Ingenieurs

Der Üo wurde von Olaf Winkler entwickelt, der seine bisherige Arbeitsstelle in der Autoindustrie für dieses Projekt aufgegeben hat. Bis Mitte Mai will er dieses über Kickstarter finanziell realisieren – bei einem Preis von 899 Euro für die kleine Version ohne Akkus bis 1.399 Euro für die große Version inklusive Akku ist der Ball kein Schnäppchen. Im Handel soll der Preis später zwischen 1.300 und 1.999 Euro liegen.

Ganz neu ist die Idee des fahrbaren Balls übrigens nicht: im vergangenen Jahr wurde mit dem eBall ein ähnliches Fahrzeugkonzept vorgestellt, das bereits vorbestellbar und voraussichtlich ab Juni verfügbar ist. Zudem hat der eBall dem Üo etwas voraus: über die Vorstellung bei „Die Höhle des Löwen“ im vergangenen Herbst gab es massig Öffentlichkeit. Zudem liegt der Preis mit etwa 1.000 deutlich darunter – der eBall ist mit maximal 10 km/h aber minimal langsamer. Angesichts dessen, dass solche Geräte in Deutschland bisher keine Straßenzulassung bekommen, dürfte dies aber zu verkraften sein…

Quelle: heise.de

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