Das neue MacBook Pro

Die neuen MacBook Pros haben im Vergleich zu den beiden Vorgängern eine deutliche Schlankheitskur hinter sich gebracht. Die neuen Notebooks sind in Space Grau und Silber erhältlich.

Beide Geräte bieten vier USB-C-/Thunderbolt-3-Ports und einen Kopfhöreranschluss. Alle anderen Anschlüsse gehören der Vergangenheit an.

Dazu kommt jedoch noch ein drittes MacBook Pro mit 13,3-Zoll-Displaydiagonale, das nur zwei USB-C-/Thunderbolt-3-Ports besitzt, ohne die neue Touch Bar auskommen muss und stattdessen klassische Funktionstasten bietet. Dieses Modell richtet sich an Käufer die normalerweise zum MacBook Air mit 13-Zoll-Display gegriffen hätten.

Das MacBook Pro mit 13,3 ist 17 Prozent dünner, geschrumpft von 18 mm auf 14,9 mm und wiegt nun nur noch 3 Pfund (1,36 kg). Das 15-Zoll-Modell wurde um 14 Prozent geschrumpft; statt 18 mm sind es nun 15,5 mm. Das Gewicht sank auf nun 4 Pfund (1,81 kg).

Auffällig ist das nun doppelt so große Force-Touch-Trackpad, welches unter dem neuen Butterfly-Keyboard zu finden ist. Der Butterfly-Mechanismus, der mit dem 12-Zoll-MacBook eingeführt wurde, ist nun in der zweiten Generation angelangt. Die offensichtlichste Änderung ist jedoch die Touch Bar – ein kleiner OLED-Touchscreen oberhalb der Tastatur, welcher unter anderem direkten Zugriff auf wichtige Funktionen innerhalb der aktiven App gibt.

Apples Apps, wie zum Beispiel Finder, Pages, Numbers, Keynote oder selbst das Terminal bieten ab Werk Unterstützung für die Touch Bar.

An der rechten Seite der Touch Bar ist, wie bereits im Leak zu sehen war, ein Touch-ID-Sensor verbaut. Dieser arbeitet mit dem Apple T1-Chip zusammen, welcher als Secure Enclave – unter anderem für Apple Pay – im Mac dient.

Quad-Core i7 im großen MacBook Pro, Dual-Core-i5 im 13-Zoller

Apple verspricht für die 15-Zoll-Variante, dass das Display 67 Heller ist und 25 Prozent mehr Farben darstellen kann. Im Inneren arbeitet ein Intel Core i7 Quad-Core-Chip mit einem Normaltakt von 2,6 bis 2,9 GHz, 16 GB RAM. Für die Grafik kommt AMDs Radeon Pro 450, ein Mobilchip der Polaris-Generation mit bis zu 4 GB RAM, zum EInsatz.

Damit kann das große MacBook Pro bis zu zwei 5K-Displays gleichzeitig befeuern. Der integrierte SSD-Speicher wuchs auf maximal 2 TB – ein Upgrade zum Preis von stolzen 1.440 Euro beim großen 15-Zoll-Basismodell – und soll bis zu 50 Prozent schneller sein.

Im kleinen Bruder arbeitet Intels Core i5 Dual-Core-CPU mit standardmäßig 2,9 GHz (2 GHz im Modell ohne Touch Bar) mit integrierter Iris-Grafik (Iris 540 oder 550). Optional kann ein Core i7 mit zwei Kernen geordert werden. Ab Werk sind mindestens 8 GB RAM verbaut, der jedoch auf 16 GB erweitert werden kann.

Das neue 13 Zoll MacBook Pro ohne Touch Bar* ist ab sofort zu Preisen ab 1.699 Euro verfügbar. Für das 13-Zoll-Modell mit Touch Bar* werden mindestens 1.999 Euro fällig. Das große 15-Zoll-MacBook-Pro* kostet mindestens 2.699 Euro. Die beiden Modelle mit Touch Bar werden in 2 bis 3 Wochen ausgeliefert.

Quelle: giga.de

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