wlan-netzwerk

WLAN-Netzwerk aktivieren: Innerhalb weniger Minuten erledigt

Das Einrichten von WLAN erfordert keine tiefgehenden Kenntnisse, Nutzer realisieren das mit wenigen Schritten. Zuerst müssen sie die Hardware anschließen, danach verbinden sie sich per Computer mit dem Router und sichern das Netzwerk ab. Die Verkabelung der Hardware Es kommt darauf an, welche Hardware Verbraucher installieren müssen. Bei einem modernen Internetanschluss benötigen Kunden nur einen Router, den sie mittels Kabel mit der Teilnehmeranschlussleitung verbinden. Das Modem ist bei neuen Geräten meist in den Router integriert, ansonsten müssen Käufer das Modem an die Buchse und den Router an das Modem anschließen. Wer zum Beispiel ein analoges Telefon verwendet, muss zudem einen Splitter zwischen Buchse und Modem sowie Telefon zwischenschalten. Einrichten am Computer Nachdem Nutzer den Router eingeschaltet haben, erscheint das Netzwerk in der Liste der verfügbaren WLAN-Netzwerke. Der Name ist die Bezeichnung des Routers, ihn können User während der Installation individualisieren. Die Verbindung mit dem Router baut sich auf, wenn sie den Netzwerkschlüssel richtig eingegeben haben. Dieser findet sich in den mitgelieferten Unterlagen für den Router, teilweise bringen ihn Hersteller mittels Aufkleber direkt auf das Gerät an. Bei diesem Netzwerkschlüssel handelt es sich um das Sicherheitspasswort, welches den Zugriff durch Unberechtigte verhindert. Bei aktuellen Routern erfolgt die Sicherung per WPA2-Schlüssel als sicherster Standard. Die Spezialisten von http://www.breitbandprofis.com raten dringend dazu, diese Verschlüsselung nicht aufzuheben. Andernfalls können Dritte im WLAN-Netzwerk surfen, für deren Rechtsverstöße haften die Eigentümer des Netzwerks. Einstellungen im Router können Nutzer vornehmen, indem sie sich mittels Browser in die Software einloggen. Die Browser-Adresse sowie das voreingestellte Passwort teilen die Produzenten mit, diese Angaben stehen gewöhnlich im Benutzerhandbuch. Der vollständige Vorgang von Anschluss des Routers bis Verbindung ins Internet dauert wenige Minuten, in der Folge können Kunden ihre Internetflat problemlos nutzen.

Preise von AMD- und Nvidia-Grafikkarten steigen weiter

Die Preise für Grafikkarten steigen: Nachdem zunächst die fürs Ethereum-Mining gut geeigneten AMD-Grafikkarten der Serien Radeon RX 470/480 und RX 570/580 knapp und teuer wurden, sind von dieser Entwicklung nun auch leistungsfähige Nvidia-Grafikkarten betroffen. Konkret geht es dabei um die Serien GeForce GTX 1060, GTX 1070 und GTX 1080. GeForce GTX 1070: Lieferbar erst ab 470 Euro Die meisten in den Preissuchmaschinen gelisteten Karten haben Händler nicht mehr auf Lager. Die verfügbaren Angebote sind derweil meist besonders teuer – so muss man für eine lieferbare GeForce GTX 1060 teils deutlich mehr als 300 Euro ausgeben. Die Liefersituation der GeForce GTX 1070 ist noch verfahrener: Die günstigste lieferbare Karte kostet derzeit 470 Euro (Gainward GeForce GTX 1070, Preis 6. Juni: 380 Euro), die restlichen verfügbaren Exemplare kosten allesamt mindestens 500 Euro. Diese Preise reichen bereits an die GeForce GTX 1080 heran, die als KFA² GeForce GTX 1080 EXOC ab 550 Euro verfügbar ist (Preis 6. Juni: 489 Euro). Viele lieferbare Exemplare anderer Hersteller kosten mittlerweile aber auch weit über 600 Euro. Auch AMD-Preise klettern weiter Auch AMD-Grafikkarten verzeichneten innerhalb der vergangenen zwei Wochen noch einen teils deutlichen Preisanstieg. So kletterte der günstigste Preis für eine Radeon RX 570 von 199 auf 225 Euro, verfügbare Karten werden bereits für 300 Euro und mehr verkauft. Ethereum-Mining-Leistung ausgewählter Grafikkarten mit ethminer (gemessen mit Parameter “-G –benchmark”) Grafikkarte Megahashes/s (MH/s) AMD Radeon RX 480 23,4 Radeon RX 570 21,3 Radeon RX 580 23,5 Radeon R9 290 24,7 Radeon R9 390X 28,5 Nvidia GeForce GTX 1060 6GB 19,1 GeForce GTX 1070 8GB 27,7 Nvidia Titan X Pascal 31,4 Ein Ende der schlechten Verfügbarkeit und hohen Preise von AMD- und Nvidia-Grafikkarten ist derweil nicht in Sicht. Die hohe Nachfrage ist vor allem durch das Schürfen der Kryptowährung Ethereum (Anleitung) begründet. Radeon-Grafikkarten erreichen dabei eine vergleichsweise hohe Megahashes/s-Leistung im Vergleich zu gleich teuren Nvidia-Karten. Die Radeons schürfen Ethereum dabei über die OpenCL-Schnittstelle, Nvidia-Karten via CUDA. Pro System lässt sich auch mit mehreren Grafikkarten schürfen, ohne dass diese via Crossfire oder SLI gekoppelt sein müssen. Die Profitabilität beim Ethereum-Mining hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der Investition in die Hardware, dem Strompreis, die im Laufe der Zeit steigende Mining-Schwierigkeit und dem Verlauf des Ethereum-Euro-Kurses. Letzterer hat innerhalb der vergangenen Wochen deutlich nachgegeben: So ist eine ETH-Einheit derzeit rund 230 Euro Wert, am 12. Juni waren es noch rund 350 Euro. Quelle: heise.de

Kryptogeld-Mining-Grafikkarten

Die hohe Nachfrage nach AMD-Grafikkarten der Serien Radeon RX 470/480 und RX 570/580 hält weiter an. Die Grafikkarten sind bei deutschen Händlern quasi nicht mehr zu bekommen. Dabei klettern die Preise mancher Karten seit Ende Mai stetig: So liegt beispielsweise der günstigste Preis für die nicht lieferbare Asus Expedition Radeon RX 570 OC bei mittlerweile 199 Euro. Auf Ebay wechseln solche Radeon-Karten bereits für astronomische Preise den Besitzer. So werden zahlreiche Radeon-Grafikkarten der Serie RX 580 für 400 bis 500 Euro pro Stück angeboten. Selbst ältere Grafikkarten wie die Radeon R9 290/290X und Radeon R9 390/390X erzielen auf Ebay sehr hohe Preise. Grafikkarten als digitale Bergarbeiter-Schaufeln Begründet ist die schlechte Verfügbarkeit der genannten Radeons durch die hohe Nachfrage von Nutzern, die ihre Grafikkarten zum Schürfen der Kryptowährung Ethereum verwenden. Das wurde gegenüber c’t bereits auf der Computex von einigen Herstellern unterstrichen. In China existieren ganze Farmen mit zusammengeschalteten GPU-Rigs, die sich allein dem Schürfen von Ethereum verschrieben haben. Entsprechen bieten manche Hardware-Hersteller mittlerweile auch spezielle Mining-Komponenten an. Zahlreiche Verkäufer auf Ebay weisen ihre Grafikkarten auch mit der besonders guten Eignung für Ethereum-Mining aus. Ethereum-Schürfer lassen häufig mehrere Grafikkarten pro System rechnen und setzen dabei vor allem auf AMD-Grafikkarten. Diese sind günstiger als Nvidia-Grafikkarten und erreichen eine im Vergleich höhere Leistung, die beim Ethereum-Schürfen in Megahashes pro Sekunde angegeben wird. OpenCL oder CUDA Radeon-Grafikkarten schürfen Ethereum über die OpenCL-Schnittstelle, Nvidia-Grafikkarten lassen die Rechenprozesse über die CUDA-Schnittstelle ablaufen. Wer mehrere Grafikkarten hat, sollte diese nicht via CrossFire oder SLI zusammenschalten, um Probleme zu vermeiden. Mittels spezieller Parameter spricht die Mining-Software einzelne oder mehrere GPUs korrekt an, selbst wenn unterschiedliche Grafikkarten im Rechner stecken. Beim Minen von Ethereum müssen verschiedene Faktoren beachtet werden, die die Profitabilität beeinflussen. So steigt die Schwierigkeit beim Ethereum-Mining im Laufe der Zeit an – es dauert also länger, bis Einheiten gefunden werden. Zudem ist der Ethereum-Dollar/Euro-Kurs Schwankungen unterworfen. Gegengerechnet werden muss außerdem der Strompreis und die Investitionen für die Mining-Hardware. Quelle: heise.de

PCI-Express 5.0 verdoppelt Bandbreite

Der kommende Standard PCIe 4.0 verdoppelt die Datentransferrate der Schnittstelle bereits, der PCIe-5.0-Nachfolger soll Ähnliches leisten. Hintergrund ist, dass Prozessoren nur eine begrenzte Anzahl an Lanes aufweisen und Hardware immer mehr Bandbreite fordert. Das Standardisierungsgremim PCI-SIG (Peripheral Component Interconnect Special Interest Group) hat neue Versionen der PCIe-Spezifikationen veröffentlicht. Die Revision 0.9 für PCIe 4.0 und die Revision 0.3 für PCIe 5.0 sind für registrierte Partner verfügbar, die PCI-SIG verrät aber auch öffentlich ein paar Daten. Ausgehend von der aktuellen PCIe-3.0-Generation sollen beide Nachfolger die Datentransferrate pro Lane jeweils verdoppeln. Ausgehend von 8 bidirektionalen Gigatransfers pro Sekunde sollen es 16 GT/s und 32 GT/s werden – bei offenbar gleicher Kodierung des Datenstroms. Umgerechnet entspricht das derzeit 1 GByte die Sekunde pro Lane und künftig 2 GByte/s und 4 GByte/s. Eine Grafikkarte in einem PEG-x16-Slot könnte also bis zu 128 GByte pro Sekunde transferieren. Wichtiger sind aber gerade im Server-Segment die Verbindungen der einzelnen Knoten untereinander, was viele Lanes erfordert. Intels Omi Path genannte Lösung etwa benötigt 16 Stück um mehrere Xeon (Phi) zu vernetzen und AMDs Naples verwendet 128 davon um zwei der 32-Kern-CPUs zu vernetzen. Zusätzliche Lanes im Prozessor kosten recht viel Die-Fläche, da PCIe-Root-Komplexe weniger stark mit neuen Fertigungsverfahren skalieren als SRAM-Zellen, wie sie für Caches genutzt werden. PCIe Gen4 zuerst beim Power9 Intels neue Xeon SP setzen noch auf 48 PCIe-Gen3-Lanes, die ersten CPUs mit PCIe 4.0 sind IBMs Power9. Sie verfügen über 48 dieser Lanes, allerdings mit verdoppelter Geschwindigkeit verglichen mit PCIe Gen3. Genutzt können die Bahnen unter anderem für Beschleuiger oder Storage wie SSDs. Die eingangs erwähnten 16 GT/s bei PCIe Gen4 gelten allerdings nur, wenn etwa eine Grafikkarte direkt im Slot angebunden ist. Bei mehrfacher Steckverbindung per Riser-Band sinkt die Geschwindigkeit, nicht aber bei PCIe Gen3. Quelle: golem.de

AMD: Benchmarks von Ryzen und Ryzen-Mobil-CPUs

AMD hat auf der Computex erste Benchmarks der kommenden High-End-Desktop-Prozessoren Ryzen Threadripper gezeigt. Ein Prototyp mit 16 Kernen, 32 Threads und vier DDR4-Speicherkanälen renderte mit Blender das Bild eines Ryzen-Prozessors in 13 Sekunden. Zum Vergleich: Der Achtkerner Ryzen 7 1800X benötigte im c’t-Labor für die gleiche Aufgabe 27 Sekunden. Taktfrequenzen für Threadripper nannte AMD ebenso wie die Thermal Design Power (TDP) nicht. Das Benchmark-Ergebnis deutet aber auf einen ähnlichen Takt wie der des Ryzen 7 1800X (3,6 GHz) hin. Zudem gab AMD bekannt, dass Threadripper 64 PCIe-Lanes bereitstellt – genug für mehrere Grafikkarten und schnelle PCIe-SSDs. Folglich demonstrierte der CPU-Hersteller auch eine Renderszene mit Blender, die von einem Threadripper-System mit vier Vega-GPUs berechnet wurde. Einen genauen Starttermin für die neuen High-End-CPUs blieb AMD schuldig. Auf der Computex haben wir Hinweise erhalten, die auf Ende Juli hindeuten. Erste Boards mit X399-Chipsatz und der riesigen SP3-Fassung gibt es bereits zu sehen. Auf Nachfrage erklärte AMD, dass der X399- identisch mit dem X370-Chipsatz der Ryzen-Prozessoren für die AM4-Plattform ist. Die Bezeichnung sei bewusst unterschiedlich gewählt worden, damit die Käufer erkennen, dass es sich bei Ryzen Threadripper um eine andere Plattform handelt. Zudem werden die kommenden High-End-Prozessoren nicht Ryzen 9 heißen, sondern unter der eigenständigen Bezeichnung Ryzen Threadripper verkauft. Ryzen Mobile für Notebooks Zwar zeigen einige Hersteller auf der Computex schon Notebooks mit Ryzen-Prozessor. Dabei handelt es sich aber um Desktop-Varianten der CPUs. Consumergeräte mit den Ryzen-Mobilchips (Raven Ridge), die neben vier Zen-Kernen auch eine Vega-Grafikeinheit enthalten, sollen in der zweiten Jahreshälfte in den Handel kommen. Bei Business-Geräten dauert es noch etwas länger bis Anfang 2018. Im Vergleich zu den derzeit aktuellen AMD-Kombiprozessoren der siebten Generation der Serie A soll Ryzen Mobile 50 Prozent mehr CPU- und 40 Prozent mehr GPU-Leistung bieten und dabei 50 Prozent weniger Energie schlucken. Das soll kompakte 2-in-1-Geräte und flache Notebooks sowie lange Laufzeiten ermöglichen. Einen Notebook-Prototypen präsentierte AMD ebenso wie den Ryzen-Mobilprozessor an sich. Starttermine für Vega-Grafikkarten Schließlich gab AMD noch die Starttermine für die Profi- und Consumervarianten der Vega-Grafikkarten bekannt. Die Radeon Vega Frontier Edition mit 16 GByte HBM2-Speicher für High Performance Computing und Visualisierung erscheint am 27. Juni. Die Gaming-Karten der Serie Radeon RX Vega zur Computergrafik-Messe Siggraph (30.7. bis 3.8.). Zwei dieser Grafikkarten stellten den 3D-Shooter Prey in 4K-Auflösung und der Detailstufe Ultra flüssig dar. Quelle: heise.de

Mini-PC Zotac ZBox MA551 mit AMD Ryzen

Die Marke Zotac aus Macau will in Taipei ab Dienstag auf der Computex eine Reihe von kompakten Desktop-Rechnern mit AMD-Ryzen-Prozessoren zeigen. Der kleinste davon ist die ZBox MA551 mit 65-Watt-Ryzen, vermutlich einem der kommenden “Ryzen Pro” (Raven Ridge) mit integrierter Vega-GPU. Mit technischen Details geizt Zotac bisher, ein Pressefoto von der Rückseite des Minis zeigt aber jedenfalls zwei HDMI-Buchsen und einen DisplayPort. Außerdem soll ebenso wie beim Schwestermodell ZBox MI553 mit Kaby-Lake-CPU von Intel auch ein Thunderbolt-3-Anschluss an Bord sein. Optane Memory bleibt aber der MI553 vorbehalten. Thunderbolt-3-SSD Den Thunderbolt-3-SSD kann man auch für die Zotac SSD nutzen: Eine externe Box mit Thunderbolt-3-Anschluss, in die eine PCIe-x16-Karte passt. Vier PCIe-Lanes sind beschaltet, etwa für eine Sonix 480GB NVMe PCIe SSD. Gaming-Mini mit Ryzen und GeForce Ebenfalls neu sind die kompakten Gaming-Rechner Zotac Magnus ER51070 und ER51060: Darin kombiniert Zotax jeweils einen AMD-Ryzen-Prozessor (wohl Ryzen 5) mit einer Grafikkarte mit Nvidia-Chip, nämlich entweder Zotac GeForce GTX 1070 Mini oder GeForce GTX 1060 Mini. Auch von diese Kisten gibt es Kaby-Lake-Versionen, die Magnus EK51070 und EK51060 heißen. Zotac will auf der Computex außerdem eine neue Gaming-PC-Familie namens MEK vorstellen. Mehr als ein Video gibt es dazu aber noch nicht. Auch die bereits auf der CES gezeigte externe Grafikkarten-Box mit Thunderbolt-Anschluss wird zu sehen sein. Quelle: heise.de

AMD-Prozessor Ryzen 5 1600: Mehr Cinebench-Punkte als Intels i7-7700K laut erstem Test

Ab dem 11. April sollen die neuen Ryzen-5-Prozessoren erhältlich sein – konkret handelt es sich um die Vierkerner Ryzen 5 1400 und 1500X sowie die Sechskerner Ryzen 5 1600 und 1600X. Berichten zufolge sollen manche ausländische Händler bereits Ryzen-5-Prozessoren verkauft haben. Schon jetzt ist ein erster vollständiger Test vom Ryzen 5 1600 von der spanischsprachigen Website El Chapuzas Informatico veröffentlicht worden. Ryzen 5 1600: Über 1100 Punkte im Cinebench R15 Demnach erreicht der Ryzen 5 1600 im Cinebench R15 immerhin 1123 Punkte und liegt knapp vor dem Intel-Vierkerner Core i7-7700K (986 Punkte) und dem i7-6700K (909 Punkte). Der AMD-Achtkerner Ryzen 7 1700X schafft im Vergleich 1486 Punkte. Im x264-Benchmark kodiert der Ryzen 5 1600 mit rund 36 fps, ein i7-7700K mit gut 33 fps und der Ryzen 7 1700X mit knapp 44 fps. Beim Spielen liegt der 1600er meist ungefähr auf einer Höhe mit dem 1700X – El Chupazas Informatico hat die Spieleleistung unter anderem mit Battlefield 1, Doom und Rise of the Tomb Raider getestet und auch DirectX-12- und Vulkan-Messungen durchgeführt. Die Tester hoben außerdem Temperatur und Leistungsaufnahme positiv hervor. Den Resultaten zufolge ließ sich der Prozessor bei einer Kernspannung von 1,3 Volt auf 3,9 GHz übertakten. Der Ryzen 5 1600 soll 219 US-Dollar kosten und mit 3,2 beziehungsweise 3,6 GHz laufen. Im XFR-Modus darf er sich automatisch um 100 MHz übertakten. Ryzen 5 1400: Vier Kerne und 787 Punkte Auch vom kleinen Vierkerner Ryzen 5 1400 sind bereits Resultate ins Netz gelangt. So zeigt ein Youtube-Video eines asiatischen Nutzers unter anderem einen Cinebench-15-Durchlauf, bei dem der Prozessor 787 Punkte erreicht. Der Ryzen 5 1400 soll laut AMD 169 US-Dollar kosten. Die Thermal Design Power gibt AMD mit 65 Watt an. Er läuft mit 3,2 GHz, im Boost-Modus mit 3,4 GHz. Cinebench liest die Taktfrequenz des getesteten Prozessors allerdings mit mit 3,7 GHz aus – möglicherweise hat der Nutzer den Prozessor noch übertaktet. Für die anderen beiden Ryzen-5-Prozessoren, die offiziell ab 11. April erhältlich sein sollen, Ryzen 5 1500X und Ryzen 5 1600X, verlangt AMD 189 beziehungsweise 249 US-Dollar. Bereits verfügbar sind AMDs-Achtkernprozessoren Ryzen 7 1700 (359 Euro), Ryzen 7 1700X (439 Euro) und Ryzen 7 1800X (559 Euro). Quelle: heise.de

Ryzen läuft vollständig unter Windows 7

AMD hat die Gerüchte der vergangenen Tage gegenüber heise online offiziell bestätigt, wonach Prozessoren der kommenden Ryzen-Generation problemlos auch unter Windows 7 laufen: “Yes, we have drivers for Windows 7.” Die aufrüstwilligen Windows-7-Fans können also aufatmen. Damit gerät Konkurrent Intel weiter unter Druck – schließlich bietet der Hersteller für seine neue Kaby-Lake-Prozessorgeneration offiziell keine Windows-7-(Grafik-)Treiber an. Mit etwas Trickserei lassen sich zwar Kaby-Lake-Prozessoren unter Windows 7 einsetzen, allerdings laufen beispielsweise keine HEVC-Filme mit 10-Bit-Farbtiefe – einer der wesentlichen Vorteile von Kaby-Lake-CPUs im Vergleich zur Vorgängergeneration Skylake. Vor allem Spieler sollten jedoch auch mit Ryzen-Prozessoren auf Windows 10 setzen – nur mit diesem Microsoft-Betriebssystem lassen sich aktuelle Prozessoren (DirectX 12 Multithreading) und Grafikkarten (Pascal, Polaris) ausreizen. AMD Ryzen: Riesige Erwartungen, gute Indikatoren Die Erwartungen an AMDs neue Prozessorserie sind indes riesig: Mit Ryzen sollen nach vielen Jahren endlich wieder Prozessoren aus dem Hause AMD kommen, die es mit Intel-Chips aufnehmen können – und zwar sowohl beim Preis, als auch bei der Performance. Anfang März will AMD die ersten Achtkernprozessoren mit 16 Threads ausliefern. Sie richten sich vor allem an anspruchsvolle Anwender, Spieler und VR-Liebhaber. Gerüchten zufolge sollen relativ zeitnah auch Vierkern- und vielleicht sogar Sechskern-Varianten folgen. Server-Prozessoren “Naples” werden im zweiten Quartal erwartet, erste Notebook-Kombiprozessoren “Raven Ridge” schließlich im zweiten Halbjahr. Laut AMD-Angaben haben mehr als 1000 Entwickler über vier Jahre lang an Ryzen gearbeitet – unter Leitung der CPU-Koryphäe Jim Keller, der mittlerweile bei Tesla beschäftigt ist. Herauskommen ist ein Prozessor, der laut AMD 40 Prozent mehr Rechenoperationen pro Takt (IPC) ausführt als der Vorgänger-Prozessor Excavator ohne mehr Energie zu verbrauchen. Der Turbo-Modus “Precision Boost” erhöht die Taktfrequenz des Prozessors abhängig von Last und Leistungsaufnahme in feinen 25-MHz-Schritten. Ersten AMD-Benchmarks zufolge soll Ryzen es mit Intels 1000-Euro-Prozessor Core i7-6900K aufnehmen können – etwa beim Spielen (Battlefield 1) und Rendern (Blender). Quelle: heise.de

Intel CPU “Kaby Lake” unter Windows 7

Offiziell liefert Intel keine Windows-7-Grafiktreiber mehr für die jüngsten Prozessoren der Typenfamilien Kaby Lake (Core i3/i5/i7-7000) und Apollo Lake (Celeron J/N3400, Pentium J/N4200). Und Microsoft unterstützt Kaby Lake auch erst mit Windows 10. Doch einige Mainboard-Hersteller stellen auf ihren Support-Webseiten einen Intel-Grafiktreiber für “KBL” (= Kaby Lake) unter Windows 7 bereit, der die Versionsnummer 21.20.16.4508 trägt. Er stammt aus dem August 2016 und wird oft auch als Beta-Treiber gekennzeichnet. Im Kurztest ließ sich dieser Intel-Treiber auf einem Asus-Mainboard mit Z270-Chipsatz und Core i3-7100 unter Windows 7 Home Premium 64-Bit problemlos installieren. Die HD-630-GPU des Prozessores steuert dann via DisplayPort auch 4K-Displays mit 60 Hz an und liefert Ton via HDMI/DP. Auch der GPU-Benchmark 3DMark 11 läuft, grundsätzlich gibt es also auch 3D-Beschleunigung via DirectX 11 oder OpenGL 4.4. Intels Grafiktreiber-Steuerungsprogramm erkennt das Betriebssystem aber nicht als Windows 7, sondern als Windows Server 2008 R2. Möglicherweise liegt hier die Quelle des Treibers: Er könnte zur Unterstützung der integrierten GPU (IGP) von Kaby Lake in Servern gedacht sein. Auf der Intel-Webseite findet sich jedenfalls weiterhin die Aussage, Windows 7 werde nur bis Skylake unterstützt. Es gibt noch weitere Nachteile: Gelegentlich traten Darstellungsfehler beim Skalieren von Fenstern auf, Google Chrome kann den VP9-Decoder des Core i3-7100 nicht nutzen. 4K-Videos von YouTube laufen trotzdem, aber bei über 50 Prozent CPU-Last lässt der Browser einzelne Frames aus. Auch H.265-/HEVC-Videos laufen unter Windows 7 nur mit Zusatzsoftware. Sonst läuft fast alles Nach der Installation aller verfügbaren Windows-7-Treiber von der Asus-Webseite erkannte der Geräte-Manager alle Komponenten des Asus Prime Z270-A und des Core i3-7100. So stellt Asus etwa auch für den neuen USB-3.1-Controller ASMedia ASM2142 einen Windows-7-Treiber bereit. Bisher sieht es also so aus, als würden sich Kaby-Lake-Systeme auch unter Windows 7 nutzen lassen. Falls keine PS/2-Buchsen und -Eingabegeräte vorhanden sind, muss man allerdings beim Setup etwas tricksen, weil es seit Skylake keine USB-EHCI-Controller mehr gibt, sondern nur noch xHCI-Controller, für die Windows 7 keine Treiber mitbringt. Doch auch wenn anscheinend alles Wichtige funktioniert: Offiziellen Support für Kaby Lake unter Windows 7 gibt es weder von Intel, noch von Microsoft. Auf der ASRock-Webseite fand sich eine jüngere Treiberversion “4565”, die sich auf dem Asus-Mainboard aber nicht installieren ließ. Derzeit läuft das Windows-Update auf dem Test-Mainboard noch; außerdem wollen wir den neueren Intel-Beta-Treiber 4552 ausprobieren. Falls anschließend Probleme auftreten, ergänzen wir diese Meldung. Windows 7 hatten wir im BIOS-Modus (Compatibility Support Module, CSM) auf eine SATA-SSD installiert; mit einer zusätzlich eingesteckten M.2-SSD mit NVMe-Controller stürzt das System mit Bluescreen ab. Beim Abspielen von HEVC-/H.265-Videos nutzt PowerDVD 16 Ultra auch den Hardware-Decoder und verursacht deshalb bei 4K-Auflösung weniger als 10 Prozent CPU-Last auf dem Core i3-7100; HEVC-Videos mit 10 Bit pro Farbkanal für HDR laufen aber nicht. Da Hardware-Decoder für VP9 und 10-Bit-HEVC die wesentlichen Vorteile von Kaby Lake im Vergleich zu Skylake sind, gibt es kaum einen Grund, Kaby Lake unter Windows 7 zu verwenden. Quelle: heise.de

Asus Tinker Board: Raspberry-Pi-Konkurrent mit HDMI 2.0 für 4K-Auflösung

Mitte 2016 auf der Computex zeigte Asus einigen Journalisten einen Bastelcomputer im Raspberry-Pi-Format mit dem ARM-SoC Rockchip RK3288. Das damals noch namenlose Platinchen ist nun als Asus Tinker Board beim Distributor Farnell Irland für rund 65 Euro erhältlich. Wie bei vielen vermeintlichen Raspi-Konkurrenten hapert es bisher mit der Software-Unterstützung, das Tinker Board taucht nicht einmal auf der Asus-Seite auf. Die Hardware des Tinker Board verspricht aber einige Vorzüge im Vergleich zum deutlich billigeren Raspberry Pi 3: Vor allem enthält der Rockchip RK3288 Decoder für HEVC-/H.265-Videos und steuert einen HDMI-2.0-Ausgang an, der 4K-/UHD-Auflösungen ausgeben soll – mit bis zu 60 Hertz Bildwiederholrate. 2 GByte RAM, WLAN, GbE Im Rockchip RK3288 stecken außerdem vier Cortex-A17-Kerne und die relativ leistungsfähige GPU ARM Mali-T764. Für welche Linux-Versionen Asus die nötigen Treiber bereitstellt, ist aber unklar. Mit 2 GByte RAM ist der Hauptspeicher beim Tinker Board doppelt so groß wie beim Raspi 3. Asus setzt den Rockchip RK3288 etwa auch im Chromebook C201 ein sowie im Chromebit CS10. Im Tinker Board kombiniert Asus das ARM-SoC mit dem Gigabit-Ethernet-Chip Realtek RTL8211E, dem (USB-)Audio-Codec Realtek ALC4040 und einem WLAN-Modul mit 802.11b/g/n und Bluetooth 4.0. Quelle: heise.de

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