wlan-netzwerk

WLAN-Netzwerk aktivieren: Innerhalb weniger Minuten erledigt

Das Einrichten von WLAN erfordert keine tiefgehenden Kenntnisse, Nutzer realisieren das mit wenigen Schritten. Zuerst müssen sie die Hardware anschließen, danach verbinden sie sich per Computer mit dem Router und sichern das Netzwerk ab. Die Verkabelung der Hardware Es kommt darauf an, welche Hardware Verbraucher installieren müssen. Bei einem modernen Internetanschluss benötigen Kunden nur einen Router, den sie mittels Kabel mit der Teilnehmeranschlussleitung verbinden. Das Modem ist bei neuen Geräten meist in den Router integriert, ansonsten müssen Käufer das Modem an die Buchse und den Router an das Modem anschließen. Wer zum Beispiel ein analoges Telefon verwendet, muss zudem einen Splitter zwischen Buchse und Modem sowie Telefon zwischenschalten. Einrichten am Computer Nachdem Nutzer den Router eingeschaltet haben, erscheint das Netzwerk in der Liste der verfügbaren WLAN-Netzwerke. Der Name ist die Bezeichnung des Routers, ihn können User während der Installation individualisieren. Die Verbindung mit dem Router baut sich auf, wenn sie den Netzwerkschlüssel richtig eingegeben haben. Dieser findet sich in den mitgelieferten Unterlagen für den Router, teilweise bringen ihn Hersteller mittels Aufkleber direkt auf das Gerät an. Bei diesem Netzwerkschlüssel handelt es sich um das Sicherheitspasswort, welches den Zugriff durch Unberechtigte verhindert. Bei aktuellen Routern erfolgt die Sicherung per WPA2-Schlüssel als sicherster Standard. Die Spezialisten von http://www.breitbandprofis.com raten dringend dazu, diese Verschlüsselung nicht aufzuheben. Andernfalls können Dritte im WLAN-Netzwerk surfen, für deren Rechtsverstöße haften die Eigentümer des Netzwerks. Einstellungen im Router können Nutzer vornehmen, indem sie sich mittels Browser in die Software einloggen. Die Browser-Adresse sowie das voreingestellte Passwort teilen die Produzenten mit, diese Angaben stehen gewöhnlich im Benutzerhandbuch. Der vollständige Vorgang von Anschluss des Routers bis Verbindung ins Internet dauert wenige Minuten, in der Folge können Kunden ihre Internetflat problemlos nutzen.

Red Hat arbeitet an eigener Datenträgerverwaltung für XFS

Stratis heißt die geplante Datenträgerverwaltung, die Red Hat in Eigenregie entwickeln will. Sie soll langfristig ähnliche Funktionen bieten wie das Dateisystem Btrfs, dessen Entwicklung Red Hat jüngst aufgab. Eine erste Version soll im kommenden Fedora 28 integriert werden. Red Hat will eine neue Datenträgerverwaltung in Eigenregie entwickeln. Stratis heißt das Projekt, das bereits im April 2017 in einem Konzeptpapier umrissen wurde. Geplant ist Stratis auf Basis des Partitionsschemas LVM (Logical Volume Manager). Stratis soll das bei Red Hat bevorzugte Dateisystem XFS um einige Funktionen erweitern, etwa Snapshots. Langfristig plant Red Hat, mit Stratis ähnliche Funktionen zu bieten wie ZFS oder Btrfs. Kürzlich gab Red Hat bekannt, seine Unterstützung für Btrfs aufzugeben. Bereits Fedora 28, das im Mai 2018 erscheinen soll, wird Version 1.0 von Stratis mitgeliefert. Damit sollen etwa Snapshots von XFS möglich sein, ein Feature, das XFS selbst bislang nicht liefert, das bei ZFS und Btrfs aber zum Funktionsumfang gehört. Zudem soll Stratis bereits über einige Verwaltungswerkzeuge verfügen. Stratis 2.0 soll dann RAID-Funktionen mitbringen, erweiterte Zwischenspeicherfunktionen oder die Möglichkeit, Kontingente einzurichten (Quotas). Version 3.0 soll ähnliche Funktionen bieten wie ZFS, etwa Datenkompression, Verschlüsselung oder Deduplikation. Einen Zeitplan für Version 2.0 und 3.0 bleibt Red Hat noch schuldig. Zielvorgabe für das Stratis-Projekt ist eine nahtlose Integration in Red Hats Datenspeicherverwaltung. Neben einfachen Kommandozeilenwerkzeugen soll Stratis ein umfangreiches API für die Integration in externe Datenträgerverwaltungssoftware bieten, etwa im Installationswerkzeug Anaconda. Zudem soll eine weitgehende Automatisierung möglich sein, um erweiterte Funktionen wie eine schlanke Speicherzuweisung (Thin Provisioning) auch ohne Expertenkenntnisse einzurichten. Stratis wird in Rust und Python entwickelt.

Qubes OS im Test: Linux sicher und nutzerfreundlich?

Wenn Edward Snowden eine Linux-Distribution als das derzeit beste Betriebssystem bezeichnet, horchen um ihren Datenschutz besorgte Nutzer auf. Setzte er lange auf Tails, ist er inzwischen zu Qubes OS gewechselt. Das Betriebssystem soll eine erhöhte Sicherheit mit einer einfachen Bedienung des Desktops kombinieren. Wie gut die Entwickler den Spagat beherrschen, testen Martin Wundram und Sebastian Haar im Artikel “Eingedämmt” in der aktuellen iX 7/2017. Dem Review liegt ein neunmonatiger Selbstversuch zugrunde. Insbesondere das Isolieren unterschiedlicher Einsatzbereiche durch virtuelle Maschinen sticht hervor. Da es zu unpraktisch wäre, mehrere Laptops fürs Büro, das private Vergnügen, Bankgeschäfte im Internet und Spezialaufgaben wie Penetrationstests herumzutragen, bietet es sich an, diese Aufgaben auf einem Rechner zu bündeln, aber voneinander zu trennen. Erfahrungswerte Voraussetzung ist jedoch leistungsfähige Hardware. Und auch die Aktualität des BIOS oder fehlende Treiber für Linux können Nutzern zu schaffen machen. Und wollen Anwender nicht nur eine native Linux-Anwendung isolieren, sondern gleich ein komplettes Betriebssystem wie Windows virtualisieren, stehen noch mehr Stolpersteine im Weg. Mit Xfce verwendet Qubes OS immerhin eine Desktop-Umgebung, mit der viele Nutzer bereits vertraut sein sollten und an die sich auch Umsteiger schnell gewöhnen können. Quelle: heise.de

Preise von AMD- und Nvidia-Grafikkarten steigen weiter

Die Preise für Grafikkarten steigen: Nachdem zunächst die fürs Ethereum-Mining gut geeigneten AMD-Grafikkarten der Serien Radeon RX 470/480 und RX 570/580 knapp und teuer wurden, sind von dieser Entwicklung nun auch leistungsfähige Nvidia-Grafikkarten betroffen. Konkret geht es dabei um die Serien GeForce GTX 1060, GTX 1070 und GTX 1080. GeForce GTX 1070: Lieferbar erst ab 470 Euro Die meisten in den Preissuchmaschinen gelisteten Karten haben Händler nicht mehr auf Lager. Die verfügbaren Angebote sind derweil meist besonders teuer – so muss man für eine lieferbare GeForce GTX 1060 teils deutlich mehr als 300 Euro ausgeben. Die Liefersituation der GeForce GTX 1070 ist noch verfahrener: Die günstigste lieferbare Karte kostet derzeit 470 Euro (Gainward GeForce GTX 1070, Preis 6. Juni: 380 Euro), die restlichen verfügbaren Exemplare kosten allesamt mindestens 500 Euro. Diese Preise reichen bereits an die GeForce GTX 1080 heran, die als KFA² GeForce GTX 1080 EXOC ab 550 Euro verfügbar ist (Preis 6. Juni: 489 Euro). Viele lieferbare Exemplare anderer Hersteller kosten mittlerweile aber auch weit über 600 Euro. Auch AMD-Preise klettern weiter Auch AMD-Grafikkarten verzeichneten innerhalb der vergangenen zwei Wochen noch einen teils deutlichen Preisanstieg. So kletterte der günstigste Preis für eine Radeon RX 570 von 199 auf 225 Euro, verfügbare Karten werden bereits für 300 Euro und mehr verkauft. Ethereum-Mining-Leistung ausgewählter Grafikkarten mit ethminer (gemessen mit Parameter “-G –benchmark”) Grafikkarte Megahashes/s (MH/s) AMD Radeon RX 480 23,4 Radeon RX 570 21,3 Radeon RX 580 23,5 Radeon R9 290 24,7 Radeon R9 390X 28,5 Nvidia GeForce GTX 1060 6GB 19,1 GeForce GTX 1070 8GB 27,7 Nvidia Titan X Pascal 31,4 Ein Ende der schlechten Verfügbarkeit und hohen Preise von AMD- und Nvidia-Grafikkarten ist derweil nicht in Sicht. Die hohe Nachfrage ist vor allem durch das Schürfen der Kryptowährung Ethereum (Anleitung) begründet. Radeon-Grafikkarten erreichen dabei eine vergleichsweise hohe Megahashes/s-Leistung im Vergleich zu gleich teuren Nvidia-Karten. Die Radeons schürfen Ethereum dabei über die OpenCL-Schnittstelle, Nvidia-Karten via CUDA. Pro System lässt sich auch mit mehreren Grafikkarten schürfen, ohne dass diese via Crossfire oder SLI gekoppelt sein müssen. Die Profitabilität beim Ethereum-Mining hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der Investition in die Hardware, dem Strompreis, die im Laufe der Zeit steigende Mining-Schwierigkeit und dem Verlauf des Ethereum-Euro-Kurses. Letzterer hat innerhalb der vergangenen Wochen deutlich nachgegeben: So ist eine ETH-Einheit derzeit rund 230 Euro Wert, am 12. Juni waren es noch rund 350 Euro. Quelle: heise.de

Kryptogeld-Mining-Grafikkarten

Die hohe Nachfrage nach AMD-Grafikkarten der Serien Radeon RX 470/480 und RX 570/580 hält weiter an. Die Grafikkarten sind bei deutschen Händlern quasi nicht mehr zu bekommen. Dabei klettern die Preise mancher Karten seit Ende Mai stetig: So liegt beispielsweise der günstigste Preis für die nicht lieferbare Asus Expedition Radeon RX 570 OC bei mittlerweile 199 Euro. Auf Ebay wechseln solche Radeon-Karten bereits für astronomische Preise den Besitzer. So werden zahlreiche Radeon-Grafikkarten der Serie RX 580 für 400 bis 500 Euro pro Stück angeboten. Selbst ältere Grafikkarten wie die Radeon R9 290/290X und Radeon R9 390/390X erzielen auf Ebay sehr hohe Preise. Grafikkarten als digitale Bergarbeiter-Schaufeln Begründet ist die schlechte Verfügbarkeit der genannten Radeons durch die hohe Nachfrage von Nutzern, die ihre Grafikkarten zum Schürfen der Kryptowährung Ethereum verwenden. Das wurde gegenüber c’t bereits auf der Computex von einigen Herstellern unterstrichen. In China existieren ganze Farmen mit zusammengeschalteten GPU-Rigs, die sich allein dem Schürfen von Ethereum verschrieben haben. Entsprechen bieten manche Hardware-Hersteller mittlerweile auch spezielle Mining-Komponenten an. Zahlreiche Verkäufer auf Ebay weisen ihre Grafikkarten auch mit der besonders guten Eignung für Ethereum-Mining aus. Ethereum-Schürfer lassen häufig mehrere Grafikkarten pro System rechnen und setzen dabei vor allem auf AMD-Grafikkarten. Diese sind günstiger als Nvidia-Grafikkarten und erreichen eine im Vergleich höhere Leistung, die beim Ethereum-Schürfen in Megahashes pro Sekunde angegeben wird. OpenCL oder CUDA Radeon-Grafikkarten schürfen Ethereum über die OpenCL-Schnittstelle, Nvidia-Grafikkarten lassen die Rechenprozesse über die CUDA-Schnittstelle ablaufen. Wer mehrere Grafikkarten hat, sollte diese nicht via CrossFire oder SLI zusammenschalten, um Probleme zu vermeiden. Mittels spezieller Parameter spricht die Mining-Software einzelne oder mehrere GPUs korrekt an, selbst wenn unterschiedliche Grafikkarten im Rechner stecken. Beim Minen von Ethereum müssen verschiedene Faktoren beachtet werden, die die Profitabilität beeinflussen. So steigt die Schwierigkeit beim Ethereum-Mining im Laufe der Zeit an – es dauert also länger, bis Einheiten gefunden werden. Zudem ist der Ethereum-Dollar/Euro-Kurs Schwankungen unterworfen. Gegengerechnet werden muss außerdem der Strompreis und die Investitionen für die Mining-Hardware. Quelle: heise.de

PCI-Express 5.0 verdoppelt Bandbreite

Der kommende Standard PCIe 4.0 verdoppelt die Datentransferrate der Schnittstelle bereits, der PCIe-5.0-Nachfolger soll Ähnliches leisten. Hintergrund ist, dass Prozessoren nur eine begrenzte Anzahl an Lanes aufweisen und Hardware immer mehr Bandbreite fordert. Das Standardisierungsgremim PCI-SIG (Peripheral Component Interconnect Special Interest Group) hat neue Versionen der PCIe-Spezifikationen veröffentlicht. Die Revision 0.9 für PCIe 4.0 und die Revision 0.3 für PCIe 5.0 sind für registrierte Partner verfügbar, die PCI-SIG verrät aber auch öffentlich ein paar Daten. Ausgehend von der aktuellen PCIe-3.0-Generation sollen beide Nachfolger die Datentransferrate pro Lane jeweils verdoppeln. Ausgehend von 8 bidirektionalen Gigatransfers pro Sekunde sollen es 16 GT/s und 32 GT/s werden – bei offenbar gleicher Kodierung des Datenstroms. Umgerechnet entspricht das derzeit 1 GByte die Sekunde pro Lane und künftig 2 GByte/s und 4 GByte/s. Eine Grafikkarte in einem PEG-x16-Slot könnte also bis zu 128 GByte pro Sekunde transferieren. Wichtiger sind aber gerade im Server-Segment die Verbindungen der einzelnen Knoten untereinander, was viele Lanes erfordert. Intels Omi Path genannte Lösung etwa benötigt 16 Stück um mehrere Xeon (Phi) zu vernetzen und AMDs Naples verwendet 128 davon um zwei der 32-Kern-CPUs zu vernetzen. Zusätzliche Lanes im Prozessor kosten recht viel Die-Fläche, da PCIe-Root-Komplexe weniger stark mit neuen Fertigungsverfahren skalieren als SRAM-Zellen, wie sie für Caches genutzt werden. PCIe Gen4 zuerst beim Power9 Intels neue Xeon SP setzen noch auf 48 PCIe-Gen3-Lanes, die ersten CPUs mit PCIe 4.0 sind IBMs Power9. Sie verfügen über 48 dieser Lanes, allerdings mit verdoppelter Geschwindigkeit verglichen mit PCIe Gen3. Genutzt können die Bahnen unter anderem für Beschleuiger oder Storage wie SSDs. Die eingangs erwähnten 16 GT/s bei PCIe Gen4 gelten allerdings nur, wenn etwa eine Grafikkarte direkt im Slot angebunden ist. Bei mehrfacher Steckverbindung per Riser-Band sinkt die Geschwindigkeit, nicht aber bei PCIe Gen3. Quelle: golem.de

Kaspersky beschwert sich über Windows Defender

Microsoft legt nach Ansicht des russischen Unternehmens Nutzern zu viele Hürden in den Weg, eine Alternative zu Microsofts eigener Antiviren-Software Windows Defender zu nutzen. Das russische Softwareunternehmen Kaspersky meint, Microsoft missbrauche seine Marktdominanz. Es hat deshalb bei der EU-Kommission und beim Bundeskartellamt eine Beschwerde eingereicht, geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Die beiden Behörden sollen dafür sorgen, dass sich Microsoft an die Wettbewerbsregeln hält. Kaspersky wirft Microsoft vor, Nutzer des aktuellen Betriebssystems Windows 10 dahin zu lenken, die eingebaute Sicherheitssoftware Windows Defender zu nutzen anstelle von Software von Fremdanbietern. In manchen Windows-Hinweisen werde Nutzern geraten, fremde Antiviren-Software zu deinstallieren. “Microsoft täuscht Nutzer” Das führe zu einem geringeren Schutz der Computer, zudem werde die Wahlfreiheit der Nutzer eingeschränkt. Diese sowie die Hersteller von Sicherheitssoftware müssten auch mit finanziellen Einbußen rechnen, meint Kaspersky. Durch seine Empfehlung und lobenden Werbeaussagen über Windows Defender führe Microsoft die Nutzer hinters Licht. Wer von einer früheren Windows-Version auf Windows 10 wechselt, müsse damit rechnen, dass eine zuvor installierte Kaspersky-Software oder die eines anderen Antivirus-Anbieters nicht mehr funktioniert, beschwert sich Kasperky weiter. Nach dem Update erscheine die Meldung (siehe rechts), dass der Windows Defender eingeschaltet und Kaspersky Anti-Virus entfernt wurde, weil die Software auf Windows 10 nicht funktioniere. Dennoch finde es sich hinterher in der Windows-Liste der installierten Programme. Entwickler benötigten etwa zwei Monate, um ihre Software an die für Microsoft für die Kompatibilität einer Software maßgebliche RTM-Version eines neuen Windows (Release to Manufacturing) anzupassen. Früher habe Microsoft Kaspersky ein Windows-RTM in ausreichender Frist bis zur Veröffentlichung des jeweiligen Windows überlassen, doch diese habe Microsoft nun auf ein paar Tage verkürzt. Fest verdrahtet Microsofts eigene Antivirus-Software sei fest in Windows 10 integriert, heißt es außerdem in der Kaspersky-Mitteilung. Sie könne nicht komplett ausgeschaltet oder gar gelöscht werden. Wenn Nutzer eine andere Sicherheitssoftware nutzen wollen, würden sie ständig von Windows gefragt, ob sie das Programm wirklich nutzen wollten zusammen mit dem Hinweis, dass sie nur Software von Anbietern verwenden sollten, denen sie vertrauen. Microsoft ist für die EU-Kartellwächter kein unbekanntes Unternehmen. Zum Beispiel verhängten sie 2008 ein Bußgeld von rund 900 Millionen Euro, weil Microsoft Konkurrenten bis zum Oktober 2007 ungerechtfertigte Lizenzgebühren für technische Informationen berechnet habe. Im Jahr darauf beugte sich Microsoft einer Forderung der EU-Kommission, allen Windows-Nutzern die Installation eines Alternativ-Browsers zum Internet Explorer zu ermöglichen. Quelle: heise.de

macOS High Sierra

Ein Großteil der auf der WWDC-Keynote von Apples Software-Chef Craig Federighi vorgestellten Neuerungen von macOS High Siera spielten sich unter der Bedienoberfläche des System ab. Der Wechsel auf ein neues Dateisystem, den Apple bereits in iOS 10.3 vollzogen hat, steht nun auch in macOS High Sierra 10.13 an. APFS löst HFS+ und seinen Vorgänger HFS ab, die vor 30 Jahren entwickelt wurden und die bisherige Standard-Vorgabe waren. APFS bringt unter anderem verbesserten Crash-Schutz, eine Verschlüsselung auf Dateiebene und arbeitet optimal mit Flash-Speicher zusammen (ausführlicher Hintergrundartikel zu APFS bei Mac & i). Das kommende Mac-System unterstützt H.265-Video (HEVC) samt einer um bis zu 40 Prozent stärkeren Komprimierung, bei gleicher Qualität und besserer Abspielperformance. Davon profitieren unter anderem 4K-Videos. Das Grafik-Framework Metal 2 soll eine zehnfache-Beschleunigung gegenüber dem Vorgänger Metal 1 bringen. Solche Angaben muss man allerdings mit Vorsicht genießen, da es sich meist um sehr spezielle Tests handelt. Aber selbst ein Bruchteil davon wäre schon ein großer Fortschritt. Der gesamte Window-Server in macOS läuft auf Metal 2. Die neue GPU-Schnittstelle kommt zudem mit Fähigkeiten wie Machine Learning und unterstützt externe über Thunderbolt 3 angeschlossene Grafikkarten (eGPU), ideal für MacBook Pros. Damit Entwickler in ihren Programmen Metal 2 zusammen mit einer externen Grafikkarte testen können, offeriert Apple ein Developer Kit bestehend aus Thunderbolt-3-Gehäuse, AMD Radeon RX 580 und USB-C-Hub. VR-Unterstützung inklusive Das Metal-2-Framework enthält eine VR-Runtime, Steam arbeitet bereits an einer dafür angepassten Version von Steam VR, auch die Macher der Unity- und Unreal-3D-Engine wollen Apples VR-System unterstützen. Apple präsentierte erste Demos, die durchaus zu überzeugen wussten. Special-Effect-Künstler John Knoll zeigte eine Star-Wars VR-Demo im VR-Editor der Unreal-Engine. Auf dem neuen iMac liefen sie mit 90 Frames pro Sekunde. Ein eigenes VR-Headset stellte Apple nicht vor, stattdessen benutzte es in den Demos das HTC Vive VR. Verbesserungen in Apps Einige Dateilverbesserungen finden sich in den mitgelieferten Apps: Safari soll in High Sierra zum schnellsten Desktop-Browser werden. Videos im Browser starten nun nicht mehr nervig automatisch, sondern erst, nachdem der Anwender darauf geklickt hat. Federighi sagte dazu: “Safari erkennt die Seiten, die Videos nicht automatisch abspielen sollten.” Was das genau heißt, bleibt abzuwarten. Ein System namens “Intelligent Tracking Prevention” soll die Privatsphäre mit Hilfe von KI verbessern. Die Mail-App soll 35 Prozent weniger Speicherplatz beim Ablegen der Maildaten beanspruchen und kann im Vollbildmodus den Screen für ein weiteres Bearbeitungsfenster splitten. Die Fotos-App erhält neue Bearbeitungs- und Anpassungstools, etwa Kurven. macOS High Sierra soll noch am Abend für Entwickler verfügbar sein, die Public Beta erscheint später gegen Ende des Monats. Eine Veröffentlichung plant Apple wie in den vergangenen Jahren im Herbst. Quelle: heise.de

AMD: Benchmarks von Ryzen und Ryzen-Mobil-CPUs

AMD hat auf der Computex erste Benchmarks der kommenden High-End-Desktop-Prozessoren Ryzen Threadripper gezeigt. Ein Prototyp mit 16 Kernen, 32 Threads und vier DDR4-Speicherkanälen renderte mit Blender das Bild eines Ryzen-Prozessors in 13 Sekunden. Zum Vergleich: Der Achtkerner Ryzen 7 1800X benötigte im c’t-Labor für die gleiche Aufgabe 27 Sekunden. Taktfrequenzen für Threadripper nannte AMD ebenso wie die Thermal Design Power (TDP) nicht. Das Benchmark-Ergebnis deutet aber auf einen ähnlichen Takt wie der des Ryzen 7 1800X (3,6 GHz) hin. Zudem gab AMD bekannt, dass Threadripper 64 PCIe-Lanes bereitstellt – genug für mehrere Grafikkarten und schnelle PCIe-SSDs. Folglich demonstrierte der CPU-Hersteller auch eine Renderszene mit Blender, die von einem Threadripper-System mit vier Vega-GPUs berechnet wurde. Einen genauen Starttermin für die neuen High-End-CPUs blieb AMD schuldig. Auf der Computex haben wir Hinweise erhalten, die auf Ende Juli hindeuten. Erste Boards mit X399-Chipsatz und der riesigen SP3-Fassung gibt es bereits zu sehen. Auf Nachfrage erklärte AMD, dass der X399- identisch mit dem X370-Chipsatz der Ryzen-Prozessoren für die AM4-Plattform ist. Die Bezeichnung sei bewusst unterschiedlich gewählt worden, damit die Käufer erkennen, dass es sich bei Ryzen Threadripper um eine andere Plattform handelt. Zudem werden die kommenden High-End-Prozessoren nicht Ryzen 9 heißen, sondern unter der eigenständigen Bezeichnung Ryzen Threadripper verkauft. Ryzen Mobile für Notebooks Zwar zeigen einige Hersteller auf der Computex schon Notebooks mit Ryzen-Prozessor. Dabei handelt es sich aber um Desktop-Varianten der CPUs. Consumergeräte mit den Ryzen-Mobilchips (Raven Ridge), die neben vier Zen-Kernen auch eine Vega-Grafikeinheit enthalten, sollen in der zweiten Jahreshälfte in den Handel kommen. Bei Business-Geräten dauert es noch etwas länger bis Anfang 2018. Im Vergleich zu den derzeit aktuellen AMD-Kombiprozessoren der siebten Generation der Serie A soll Ryzen Mobile 50 Prozent mehr CPU- und 40 Prozent mehr GPU-Leistung bieten und dabei 50 Prozent weniger Energie schlucken. Das soll kompakte 2-in-1-Geräte und flache Notebooks sowie lange Laufzeiten ermöglichen. Einen Notebook-Prototypen präsentierte AMD ebenso wie den Ryzen-Mobilprozessor an sich. Starttermine für Vega-Grafikkarten Schließlich gab AMD noch die Starttermine für die Profi- und Consumervarianten der Vega-Grafikkarten bekannt. Die Radeon Vega Frontier Edition mit 16 GByte HBM2-Speicher für High Performance Computing und Visualisierung erscheint am 27. Juni. Die Gaming-Karten der Serie Radeon RX Vega zur Computergrafik-Messe Siggraph (30.7. bis 3.8.). Zwei dieser Grafikkarten stellten den 3D-Shooter Prey in 4K-Auflösung und der Detailstufe Ultra flüssig dar. Quelle: heise.de

Mini-PC Zotac ZBox MA551 mit AMD Ryzen

Die Marke Zotac aus Macau will in Taipei ab Dienstag auf der Computex eine Reihe von kompakten Desktop-Rechnern mit AMD-Ryzen-Prozessoren zeigen. Der kleinste davon ist die ZBox MA551 mit 65-Watt-Ryzen, vermutlich einem der kommenden “Ryzen Pro” (Raven Ridge) mit integrierter Vega-GPU. Mit technischen Details geizt Zotac bisher, ein Pressefoto von der Rückseite des Minis zeigt aber jedenfalls zwei HDMI-Buchsen und einen DisplayPort. Außerdem soll ebenso wie beim Schwestermodell ZBox MI553 mit Kaby-Lake-CPU von Intel auch ein Thunderbolt-3-Anschluss an Bord sein. Optane Memory bleibt aber der MI553 vorbehalten. Thunderbolt-3-SSD Den Thunderbolt-3-SSD kann man auch für die Zotac SSD nutzen: Eine externe Box mit Thunderbolt-3-Anschluss, in die eine PCIe-x16-Karte passt. Vier PCIe-Lanes sind beschaltet, etwa für eine Sonix 480GB NVMe PCIe SSD. Gaming-Mini mit Ryzen und GeForce Ebenfalls neu sind die kompakten Gaming-Rechner Zotac Magnus ER51070 und ER51060: Darin kombiniert Zotax jeweils einen AMD-Ryzen-Prozessor (wohl Ryzen 5) mit einer Grafikkarte mit Nvidia-Chip, nämlich entweder Zotac GeForce GTX 1070 Mini oder GeForce GTX 1060 Mini. Auch von diese Kisten gibt es Kaby-Lake-Versionen, die Magnus EK51070 und EK51060 heißen. Zotac will auf der Computex außerdem eine neue Gaming-PC-Familie namens MEK vorstellen. Mehr als ein Video gibt es dazu aber noch nicht. Auch die bereits auf der CES gezeigte externe Grafikkarten-Box mit Thunderbolt-Anschluss wird zu sehen sein. Quelle: heise.de

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