Acer Aspire S13 im Test

Ein elegantes Design, viel Leistung, großzügige Ausstattung und ein vernünftiger Preis – was Acer für sein neues Ultrabook Aspire S13 verspricht, klingt schon mal gut. Ob die hübsche Flunder die Erwartungen erfüllt, klärt COMPUTER BILD im Test.

Volle Power zum Arbeiten

Der Prozessor im Aspire zählt zu Intels Topmodellen aus der Core-i7-Serie. Der Core i7-6500U ist eine besonders sparsame Variante, die trotzdem reichlich Power hat. Beim Arbeitstempo räumte das Aspire deshalb sehr gute Noten ab. Dazu trug auch die sehr schnelle SSD-Festplatte mit rund 500 Gigabyte nutzbarem Speicher bei. Einen Extra-Grafikchip hat Acer beim Aspire S13 nicht verbaut. Fürs Arbeiten ist das kein Problem, für grafisch aufwendige Spiele in Full-HD-Auflösung ist die Grafik-Einheit im Prozessor aber zu langsam – die Bilder ruckelten im Test über das Display. Mit reduzierter Auflösung schlug sich das Aspire besser: Mit 1366×768 Pixel liefen auch anspruchsvolle Spiele halbwegs flüssig. Das ist gut genug für Gelegenheitsspieler – leidenschaftliche Zocker nehmen besser ein Gaming-Notebook.

Glänzt ohne Hochglanz

Im Gegensatz zu den meisten aktuellen Notebooks hat das Aspire ein leicht mattiertes Display. Es ist zwar nicht reflexionsfrei, spiegelt aber deutlich weniger als ein Hochglanz-Display. Gute Sache, wenn man das Notebook unterwegs im Zug am Fenster oder draußen nutzen will. Nachteil: Farben stellt das Aspire nicht ganz so knallig, sondern etwas blass dar. Das Full-HD-Display arbeitet mit der IPS-Technik. Kontrast und Farben sind daher nahezu unabhängig vom Blickwinkel aufs Display.

Leise, aber ganz schön warm

Erst unter Volllast machen sich die Lüfter mit 1,2 Sone überhaupt bemerkbar. Im Normalbetrieb arbeitet das Aspire sehr leise. Mit 0,4 Sone ist es nur in sehr ruhiger Umgebung wahrnehmbar. Beim Abspielen von Videos ist es noch leiser und mit 0,1 Sone fast nicht zu hören. Dass die Lüfter so dezent Kühlung fächeln, hat in der Praxis einen Nachteil: Die Unterseite des Aspire erwärmt sich im Dauerbetrieb erheblich – da stellt man das Notebook besser auf einen Tisch, auf den Oberschenkeln wird es unangenehm warm. Typisch Ultrabook: Das Gehäuse ist vollgestopft mit Technik, es passt nichts mehr rein. Ergo müssen Zubehör und Erweiterungen über die drei USB-Buchsen ran.

Tippen statt Touch

Ohne Hochglanz-Display kein Touchscreen – so sieht es derzeit auf dem Notebook-Markt aus. Das Aspire S13 ist keine Ausnahme. Macht nichts, Tastatur und Touchpad sind top: Die Tastatur bietet ein sehr angenehmes Tippgefühl, mit dem großen Touchpad lässt sich der Mauszeiger sehr schnell und präzise an die gewünschte Stelle bugsieren.

Quelle: computerbild.de

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